Kolumne: Tony Shalhoub im Interview

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Diesen Sommer wird USA Network die letzte Staffel von Monk ausstrahlen. Es werden alle Geheimnisse gelöster werden. Das verriet zumindest Tony Shalhoub in einem persönlichen Interview.

An welchen Projekten arbeiten Sie gerade?

Wir haben gerade die siebte Staffel von Monk fertig gedreht, an der ich jetzt noch nachträglich arbeiten muss. Außerdem mache ich mich gerade auf ein Filmprojekt beriet, mit dem Namen Feed The Fish. Es ist eine Komödie, welche in meiner Heimatstadt Wisconsin gedreht wird. Die Dreharbeiten starten im Februar. Ich fange außerdem an, ein Buch zu schreiben. Etwas das ich noch nie gemacht habe. Es wird Mutual Contempt heißen. […] Im März werden wir dann auch schon wieder ans Monk-Set zurückkehren und die achte und letzte Staffel der Serie drehen.

Was gibt es neues in der achten Staffel? Was passiert mit Ihrem Charakter?

[...] Wir werden die Umstände von Trudys Mord herausfinden. Ich denke wir werden außerdem Monks Wiedereinstellung in den Polizeidienst am Ende der Staffel sehen. Ich hoffe aber auch, dass wir wieder seltsam-komische Fälle drehen werden.Was machte Sie auf die Rolle des Adrian Monk aufmerksam?

Ich suchte nach verschiedenen Serien. Monk war die einzige Serie, welche mir die Möglichkeit bot einerseits Drama und Comedy zu vereinen. Das ist selten im Fernsehen und genau die Sache, die ich machen wollte. Ich traf die Leute von USA Network und die Autoren. Eins gab das andere. Damals dachte ich natürlich noch nicht, dass wir die Serie sieben Jahre lang am Laufen halten würden.

In welcher Art und Weise wird Sie Ihre Rolle als Adrian Monk in Zukunft fordern?

Ich habe das Gefühl, dass ich immer wieder neue Dinge an diesem Charakter entdecke. Natürlich hat er seine Probleme und Phobien, aber die Autoren haben einen Weg gefunden ihn eine gewisse Entwicklung durchlaufen zu lassen. Sie lassen Monk in Situationen ermitteln, bei denen wir uns denken, dass er gleich die Flucht ergreifen würde oder es nicht schaffen könnte. Aber irgendwie findet er immer eine innere Kraft, welche ihn hilft den Fall zu lösen.

Was denken Sie ist der Grund dafür, dass sich die Zuschauer so von Monk in den Bann ziehen lassen? Er ist ein richtiger Antiheld.

Ich denke, dass die Leute in ihm ihre eigenen Ängste und Probleme erkennen. Er erlaubt uns über uns selbst zu lachen. Und, wie ich vorher schon erwähnte, er ist gut in seinem Job. Ich denke, dass jeder heut zu Tage aus seiner Haustüre tritt und sich vor einer Vielzahl von Hürden wiederfindet. Da gibt es manche, welche anscheinend unüberwindbar sind und andere welche Monk jeden einzelnen Tag zu spüren bekommt. Auch wenn es nur kleine Dinge sind. Irgendwie hält er durch. Und ich hoffe, dass die Leute das von dem Charakter und von der Show mitnehmen können. Es ist gut und ok wenn man nach vorne blickt.

Die Chemie zwischen den Charakteren stimmt bis aufs letzte Detail. Wie schafft es der Cast das aufrecht zu erhalten?

Ich denke, dass es auf jeden Fall größter Respekt ist. Wir alle sind auf einem Level angelangt, wo wir Courage zeigen indem wir miteinander reden und uns helfen. [...] Ich möchte nur sagen, dass diese kleine Gruppe von Schauspielern über alle Maße professionell ist. Und ich habe schon mit vielen Schauspielern zusammen gearbeitet. Wir verstehen uns auch, ohne dass wir es aussprechen. Man will die Aufmerksamkeit von einem selbst abwenden  und sie einem anderen zukommen lassen. Wenn jeder das bis zu einem gewissen Grad durchhält, dann entsteht daraus eine großartige Zusammenarbeit.

An welchen Moment in den sieben Jahren erinnern Sie sich immer wieder gerne zurück?

Das ist eine schwierige Frage, weil es so viele gute Momente gegeben hat. Aber ich würde trotzdem sagen, dass die Dreharbeiten mit Stanley Tucci mir sehr viel Spaß gemacht haben. Ich habe mit ihm früher sehr oft zusammengearbeitet. Er spielte bei Monk einen Schauspieler, welcher Adrian portraitieren sollte. Wir hatte großartige Szenen zusammen.

Die Serie kommt nach acht wundervollen Jahren zu einem Ende. Sind Sie glücklich wie die Serie enden wird?

Oh, natürlich. Die Autoren haben mir zwar das Ende noch nicht verraten, aber ich fühle, dass sie gute Arbeit geleistet haben. Die Zuschauer waren all die Jahre immer so loyal, so dass ich glaube, dass sie mit uns auch noch den letzten Weg gehen werden. Ich denke es wird gut sein, dass wir die ganze Geschichte und den Charakter zu einem Ende bringen. Es wird wunderbar werden.

Gibt es eine Möglichkeit, dass Sharona (wurde von Bitty Schram gespielt) wieder zur Serie zurückkommt?

Absolut. Um ehrlich zu sein gab es schon Gespräche mit ihr, dass sie für eine Folge in der achten Staffel zurückkommen wird. Natürlich würden wir uns freuen, wenn das passieren würde.

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